Die dritte Mendelsche Regel

Anhand dieses Beispiels lässt sich die dritte Mendelsche Regel recht gut erklären. Diese Regel nennt man auch die Unabhängigkeitsregel.

Sie besagt, dass sich unterschiedliche Merkmale unabhängig voneinander vererben.

In diesem Beispiel geht es um die Merkmale Pigmentverteilung (A-Lokus, ASIP) und die Braunverdünnung (B-Lokus, TYRP1).

Beim Rauhaarteckel kommen auf dem A-Lokus der Wildtyp (Aw, saufarben) und die Variante at (Lohzeichnung) vor, wobei Aw dominant über at ist. Auf dem B-Lokus gibt es den Wildtyp B (kein braunes Eumelanin) und b (braunes Eumelanin). B ist dominant über b.

Ein saufarbener Rauhaarteckel kann somit Träger von Lohzeichnung und von braunem Pigment sein und kann beide Varianten unabhängig voneinander an seine Nachkommen weitergeben. In meinem Beispiel wird die Verpaarung zweier saufarbener Rauhaarteckel, die jeweils sowohl Lohzeichnung als auch Braun tragen, dargestellt.

Mögliche Farbkombinationen bei den Nachkommen sind:

 

 

 

 

 

Saufarben (Genotyp Aw/- B/-)

 

Braun saufarben (Genotyp Aw/- b/b)

 

Schwarzloh (Genotyp at/at B/-)

 

Braunloh (Genotyp at/at b/b)

Älterer Beitrag

Nächster Beitrag

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.